Campus Freihaus & Standort Atominstitut

 

Campus Freihaus

Ausblick

Die begonnene physische Zusammenführung der Fakultäten Physik sowie Mathematik und Geoinformation im Freihaus wird fortgesetzt und die entsprechenden Bereiche werden saniert und modernisiert.

 

DD – TU Bibliothek

Im kommenden Frühjahr erfolgt die Fortführung der Modernisierung der Bibliotheksbereiche und Büroräume. Für die Untergeschoße erfolgt die Installation eines neuen Gleitregallagers.

DE – Treitlstraße 3

Als Abschluss der Adaptierungs- und Sanierungsarbeiten im 3. Stock wird dieser mit einer neuen energieeffizienten Beleuchtung ausgestattet.

Neue Umformerstation
Ende 2015 wurde die komplette Erneuerung der Umformerstation begonnen, die 2016 fertig gestellt wird.

DA – DB – DC – Freihaus

Freihaus
Wo TU drauf steht, ist TU drin.
Wo TU drauf steht, ist TU drin.

Das Freihaus ist aufgrund des Alters und der sehr intensiven Nutzung als Laborgebäude sanierungsbedürftig. Als Folge der Zusammenführung der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften am Getreidemarkt werden im Rahmen von TU-Nachnutzungen freiwerdende Bereiche saniert und modernisiert.

Mit den Fakultäten Mathematik und Geoinformation sowie Physik wurden zur Zusammenführung der Institute im Freihaus entsprechende Projekte entwickelt.

Mit dem Auszug der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften begannen ab 2014 im grünen Bereich (A-Turm – vorwiegend Mathematik) im 3. bis 8. Obergeschoß und im gelben Bereich (B-Turm) im 3. und 4. Stockwerk die Bauaktivitäten. Es erfolgten Sanierungsarbeiten, Adaptierungen von Teilbereichen und strukturbereinigende -Maßnahmen.
 
 

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DE – Treitlhörsaal

Treitlhörsaal

Im kulturellen Leben der Stadt Wien spielte das Gebäude Treitlstraße schon immer eine Rolle. Fritz Judtmann und Egon Riss errichteten 1930 mit dem Objekt den ersten Stahlbetonskelettbau in Wien. Karl Kraus nutzte den Festsaal dieses Gebäudes 1932 mehrfach für seine Offenbach-Vorlesungen. Schon bald nannte man den Veranstaltungsraum im 1. Untergeschoß mit Galerie im Erdgeschoß „Offenbach-“ oder „Karl-Kraus-Saal“. Ab Februar 1937 nutzte die „Gesellschaft der Filmfreunde -Österreichs“ den Saal für Filmvorführungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude als Informationszentrum für die russische Armee. Ab 1959 kehrten wieder Kunst und Kultur in das Gebäude zurück: Im Frühjahr veranstaltete die Wiener Gruppe ihr 2. Literarisches Cabaret. Friedrich Achleitner und Konrad Bayer zertrümmerten dabei ein Klavier und provozierten so einen Polizeieinsatz. Ein Aufreger war beispielsweise auch die Aktion # 43 – das „Direct Art Festival“ – von Otto Mühl gemeinsam mit Günther Brus, in der kurze „revueartige“ Aktions-Sketches aufgeführt wurden. Ein musikalisches Highlight in den 1970er Jahren war der Auftritt der britischen Punkrock-Band „The Clash“ („Should I Stay or Should I Go“).

1986 mietete das Wissenschaftsministerium das ehemalige Gewerkschaftsgebäude für die TU Wien an, da es günstig in den Komplex Freihaus/ TU-Bibliothek eingebunden werden konnte. Der ursprüngliche Veranstaltungssaal wird seitdem als Hörsaal vor allem von der Fakultät für Informatik, aber auch für diverse kulturelle Veranstaltungen genutzt.

In den Sommermonaten 2012 wurde der Hörsaal von Grund auf instandgesetzt. Die Haustechnik, insbesondere die Lüftung und die elektrotechnische Infrastruktur, wurde auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, um den Anforderungen eines modernen Lehrraums gerecht zu werden. Der gesamte Bereich wurde barrierefrei besser -erschlossen.

Die Sanierung wurde vom damaligen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen des Programmes „MINT“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) finanziert.
 

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Aktivitäten und Projekte 2015

DA – DB – DC – Freihaus

Die Bau- und Sanierungsarbeiten im gelben Bereich des Freihauses (B-Turm) wurden im Frühjahr fertiggestellt. Das 3. und 4. Obergeschoß des B-Turms wurde dabei einer weitgehenden Oberflächensanierung unterzogen. Dadurch konnte ein wesentlicher Meilenstein zur Zusammenführung der Fakultäten Physik sowie Mathematik und Geoinformation im Freihaus erfolgreich realisiert werden.
Die vorlesungsfreie Zeit in den Sommermonaten wurde für Bauarbeiten genutzt. So konnte auch im Zusammenhang mit einer Neuberufung an der Fakultät für Mathematik und Geoinformation ein weiterer Teilbereich des Freihauses adaptiert werden.

An der Fakultät für Physik wurde im 3. Obergeschoß ein weiterer Teilbereich einer kleineren Adaptierung zugeführt. Durch diese Maßnahmen war es schließlich möglich, das „Exil“ der Forschungs-gruppe CMS (Center for Computational Materials Science) nach vielen Jahren zu beenden. Nach dem Auszug aus dem Getreidemarkt im Jahr 2009 hatte dieser Forschungsbereich ein Zwischenquartier in der historischen Makartvilla an der Gußhausstraße bezogen.
  

DD – TU-Bibliothek

Nach der Sanierung und Adaptierung der Räume ist die Mathematik-Fachbereichsbibliothek (ehemals im Freihaus angesiedelt) im Herbst in die TU-Hauptbibliothek DD übersiedelt und integriert worden.

Im 5. Obergeschoß wurde der Bereich, der zwischenzeitlich während der Generalsanierung des Hochhauses am Getreidemarkt (jetziges Plus-Energie-Bürohochhaus) die Fachbereichsbibliothek für die Fakultäten Technische Chemie sowie Maschinenwesen und Betriebswissenschaften beherbergt hatte, zu einer modernen und attraktiven Lern- und Lesefläche adaptiert. Dabei wurden akustisch abgeschirmte Besprechungsmöglichkeiten für Kleingruppen geschaffen.

DE – Treitlstraße 3

Im 3. Obergeschoß wurde mit der Sanierung und Adaptierung der Räume für das Institut für Technische Informatik Cyber-Physical Systems Group begonnen.

In der zweiten Jahreshälfte sind die mit dem Eigentümer verhandelten Fensterwartungen und -überprüfungen sowie eine Teilsanierung des Daches durchgeführt worden

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Aktivitäten und Projekte 2006 – 2014

Sanierung des Seminarraums
Sanierung des Seminarraums
Neusanierter Seminarraum
Neusanierter Seminarraum

DB – Dekanatszentrum

Im Zuge der Generalsanierung am Getreidemarkt wurde 2010 die Aussiedlung des bestehenden Dekanatszentrums der Fakultäten für -Informatik, Mathematik und Geoinformation, Physik sowie Technische Chemie notwendig, welche als Begleitmaßnahme für die Neustrukturierung der Dekanate diente.

Das neue Dekanatszentrum für die Fakultäten für Mathematik und Geoinformation sowie Physik wurde am zukünftigen Hauptstandort der Fakultäten im 5.Obergeschoß, Turm B, Freihaus angesiedelt. Das Konzept wurde gemeinsam mit den Dekanen entwickelt und verfügt über eine entsprechende Personal- und Raumausstattung.

DA 09. Obergeschoß – Konferenzraum

In Folge wurde für das neu geschaffene Dekanatszentrum Freihaus ein eigener Besprechungsbereich im 9.Obergeschoß des Turmes A eingerichtet.

  

Umbau Bibliothek – Foyer und -Ausgabebereich

DD – Umbau Bibliothek – Foyer und Ausgabebereich

Mit Sommerbeginn 2013 wurden die Sanierungsarbeiten im Erdgeschoß der TU-Hauptbibliothek begonnen. Der Eingangsbereich wurde adaptiert und mit einem großzügigeren Foyer und einer kundenorientierten Gestaltung des Ausgabebereiches ausgestattet. Die Lehrbuchsammlung wurde vergrößert und der gesamte Bereich auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Nicht zuletzt profitieren die Mitarbeiter_innen der Bibliothek von einer ergonomischen Gestaltung ihrer Arbeitsplätze.
 

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Standort Atominstitut



Aktivitäten und Projekte 2015

TRIGA Mark-II Reaktor
TRIGA Mark-II Reaktor
Tscherenkow-Leuchten im TU-Forschungsreaktor
Tscherenkow-Leuchten im TU-Forschungsreaktor

2015 wurden beim Atominstitut die bauliche Maßnahmen betreffend der §17-Überprüfung nach dem Strahlenschutzgesetz (Überprüfung des Umgangs mit Strahlenquellen) weiter umgesetzt sowie die Sanierung der Reaktorkanzel weitestgehend abgeschlossen.

Im Zuge der Vorbereitungen für einen Zubau beim Atominstitut wurden die derzeitigen Rahmenbedingungen und Nutzer_innenanforderungen aktualisiert und in einer Studie zusammengefasst

Aktivitäten und Projekte 2006 – 2014

© www.foto-julius.at
© www.foto-julius.at

Aufgrund einer Neuberufung im Bereich der „Angewandten Neutronenphysik“, einer bereits erfolgten Berufung für „Angewandte Quantenoptik“ sowie zur Erfüllung einzelner Berufungszusagen wurde unter der Voraussetzung, mit den bestehenden Räumlichkeiten des Atominstitutes das Auslangen zu finden, eine entsprechende Umstrukturierung des Institutes geplant. Dabei wurden Institutsgruppen räumlich zusammengefasst, Raumaufteilungen geändert, Institutsgruppen lagemäßig neu positioniert sowie Räumlichkeiten durch Umwidmungen für eine neue Nutzung erschlossen.
Die Umstrukturierung des Atominstitutes wurde aus Gründen der Aufrechterhaltung des bestehenden Lehrbetriebes und verschiedener räumlicher Abhängigkeiten in drei Bauphasen durchgeführt.
Die erste Bauphase, welche bereits gegen Ende 2009 begonnen worden war, stellte die Neuerrichtung der Radiochemielabors, eines neuen -Neutronenphysiklabors sowie einzelner Labors der Strahlenphysik und eine Sanierung der Büroräumlichkeiten im 1. Obergeschoß/ A-Trakt die wesentlichsten Herausforderungen dar.
Erst durch die Neugruppierung der Radiochemie konnten die entsprechenden Räumlichkeiten für die Errichtung neuer Labors der angewandten Quantenoptik geschaffen werden, welche in einer zweiten Bauphase als nahtloser Übergang zum ersten Bauabschnitt realisiert wurde. Weiters wurden parallel dazu sämtliche zugehörige Büroräume saniert.
Überschneidend mit dem zweiten Bauabschnitt wurde bereits mit der dritten Umbaueinheit begonnen, welche die Sanierung von Strahlenphysiklabors, die Erneuerung sämtlicher Garderoben sowie WC-Einheiten, die Vergrößerung des Seminarraumes sowie weiterer Bürosanierungen zum Inhalt hatte. In einer Erweiterung dieser Bauphase wurden noch zusätzlich drei Labors der angewandten Quantenoptik durch Umbau des Heizungsraumes im Untergeschoß realisiert.
Begleitend zu allen Bauphasen wurde die gesamte Haustechnik adaptiert sowie die Elektro-, Brandmelder und Alarmierungstechnik auf den neuesten Stand gebracht.
Die von der Behörde im Zuge der Strahlenschutzüberprüfung vorgeschriebene Installation eines elektronischen Zutrittssystems für sensible Bereiche wurde 2011 umgesetzt.
Ende 2012 wurden die Brennstäbe des Forschungsreaktors ausgetauscht. In einer sehr gut vorbereiteten und abgesicherten Aktion erhielt das Atominstitut 77 neue Brennstäbe, mit dem der Reaktor bis ca. 2025 betrieben werden kann. Dabei wurden die sicherheitstechnischen Einrichtungen einer Belastungsprobe unterzogen. In diesem Verlauf hat sich gezeigt, dass sich die Investitionen in die Sanierung und Objektsicherheit tadellos bewährt haben.

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