Science Center – Großraumlabor Arsenal

 

 

 

Ausblick Arsenal

Die umfangreichen Bauarbeiten bei den Objekten 214, 221 und 227 werden zügig fortgesetzt, um plangemäß mit der Einrichtung beginnen zu können. In Folge kann mit der schrittweisen Besiedelung durch die neuen Nutzer_innen begonnen werden.

Nach dem Grundsatzbeschluss zur Absiedlung der Aspang-Gründe laufen die Abstimmungen zur Ab- und Übersiedlung ins Arsenal sowie zur Ausarbeitung der weiteren Projektschritte.

Aktivitäten und Projekte 2015

Arsenal II – Absiedlung Aspang Gründe

Noch zum Jahresende 2014 wurden eine Rahmenvereinbarung sowie die Mietverträge für eine Übersiedlung der TU-Liegenschaften auf den Aspang-Gründen (Eurogate) ins Arsenal (Science Center) zwischen der Bundesimmobiliengesellschaft (beziehungsweise deren Tochtergesellschaft Austrian Real Estate) und der TU Wien vorbereitet.

Die TU Wien gibt Flächen im Ausmaß von rund 10.000 Quadratmetern am Areal Eurogate auf und übersiedelt diese auf das Areal des Science Centers. Auf den freigewordenen Flächen am Eurogate entstehen überwiegend Wohnungen sowie Büros und Gewerbeflächen. Im Rahmen einer Pressekonferenz im März 2015 informierten Rektorin Sabine Seidler und BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss die Öffentlichkeit über die anstehenden Ausbaupläne.

„Im Science Center stellt die TU Wien Entwicklungsflächen für Forschung und Lehre bereit und wertet dadurch den Standort auf. Unsere Wissenschaftler_innen erhalten hochwertige Forschungsarbeitsplätze und werden den Raum auch für ihre Wirtschafts- und Industriekooperationen nutzen“, hielt Rektorin Sabine Seidler fest.

Die Neuerrichtung des Wasserbaulabors einschließlich der Außenanlagen mit rund 2.200 Quadratmetern ist ebenso Projektbestandteil. Hier findet neben der Lehre hauptsächlich Drittmittelforschung statt. Die Ergebnisse fließen in modernen Hochwasserschutz, effektive Pumpstationen, neuartige Wehranlagen und Sonderbauwerke wie Staudämme ein.

Im 2. Quartal wurden die Raum- und Funktionsprogramme für die Unterbringung der Institute der Fakultät für Bauingenieurwesen erarbeitet. Parallel dazu fanden Untersuchungen am Bestand (Substanz, Baugrund, Infrastruktur) statt. Auf Basis der Raum- und Funktionsprogramme wurden Verortungsvarianten ausgearbeitet und einer Bewertung unterzogen.

Im Herbst wurde von der TU Wien die ausgearbeitete Variante Laborkonzentration, die sämtliche Bauingenieurlabors, exklusive des Wasserbaus, in einem Komplex entlang der Lilienthalgasse auf dem Grundstück des TU-Objektes 221 zusammenfasst, favorisiert. Die Wasserbauhalle wird gegenüber errichtet.

Im 3. und 4. Quartal erfolgten auch die Abstimmungen mit den betroffenen Instituten, und die Planung wurde vorangetrieben.

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Objekt 227 – MAGNA-Halle

Die Ende 2014 begonnen Abbrucharbeiten wurden fortgesetzt. Parallel dazu wurde die Ausschreibung für die Stahlbauarbeiten auf dem Markt platziert und die Ausschreibung für die fortführenden Baumeisterarbeiten sowie für die Gewerke der Technischen Gebäudeausrüstung vorbereitet.

Im 2. Quartal wurden die umfangreichen Abbruchmaßnahmen abgeschlossen: Sämtliche spätere Ein- und Zubauten der 1916 errichten Halle wurden abgebrochen, sodass die ursprüngliche Nutzung sehr gut erkennbar wurde: Im Ersten Weltkrieg diente sie mit den zwei 60 m langen Längsschiffen und einer beachtlichen Innenlichte von 18 m zum Bau von Luftschiffen.

Um die vorhandene historische Tragwerkskonstruktion und Fundamentierung nicht weiter zu belasten, wurden die tragenden Säulen mit einem Stahlkorsett gesichert und mit Querriegeln versteift. Im Anschluss daran wurde mit den Gründungsarbeiten begonnen, die im Herbst beendet wurden. Da der tragfähige Untergrund rund 15 m unter der Geländeoberkante liegt, wurden rund 6.000 lfm Pfähle eingebaut. Darauf erfolgte der Einbau der Untergeschosse, wobei zu Jahresende die Platte für das Erdgeschoß errichtet wurde.

Mit 1. November 2015 wurde ein Sponsoringvertrag zwischen TU Wien und der MAGNA International Inc. geschlossen. Die vertragsgemäße Anbringung der neuen Bezeichnung wird im Zuge der Bauarbeiten umgesetzt.
 

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Objekt 221

Anfang des Jahres 2015 wurde die behördliche Auswechslungsplanung für die neue Dachtragkonstruktion baupolizeilich eingereicht. Die Auswechslung der alten Betonkonstruktion auf eine neue Stahlkonstruktion (Räumliches Fachwerk und Stahlwabenträger) wurde auf Grund vertiefter Untersuchungen seitens der Statik im Jahr 2014 notwendig. Die behördliche Verhandlung und Bewilligung erfolgte zügig im 2. Quartal. Parallel zum Behördenverfahren wurde das Vergabeverfahren für die Stahlbauarbeiten fertig gestellt und am Markt platziert. Zwischenzeitlich wurden die für die Dachtragkonstruktion notwendigen Vorarbeiten wie der Abbruch der Kräne und der Kranbahnen fortgeführt. Später wurden auf den Bohrpfählen entsprechende Fundamentköpfe für die Stahlstützen hergestellt, Wände verstärkt und Rostausbildungen hergestellt. Im April wurde die neue Dachtragkonstruktion behördlich verhandelt.

Die eigentlichen Stahlbauleistungen für die neue Dachtragkonstruktion wurden im 3. Quartal -begonnen und konnten bis zum Jahresende für die Hallenbereiche fertiggestellt werden.
Innerhalb nur eines Jahres wurde die neue Thermoölanlage (jene Anlage, die am Getreidemarkt abgebrannt war) geplant, behördlich bewilligt und errichtet. Im Herbst begannen die Bauaktivitäten mit den Gründungsarbeiten (GEWI-Pfähle) und der Bodenplatte. Parallel zu der Errichtung der baulichen Hülle konnte seitens des Maschinenbauinstituts für Energietechnik und Thermodynamik mit der Aufstellung der Anlagenteile auf der Bodenplatte (Wärmetauscher, Becherwerk etc.) begonnen werden.

Kurz vor Weihnachten wurden die Bauarbeiten zur Thermoölanlage abgeschlossen und formal übergeben.

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Objekt 214

Die betontechnologische Instandsetzung und die brandschutztechnische Ertüchtigung sowie die allgemeinen Baumeisterarbeiten wurden Anfang des Jahres weitgehend abgeschlossen. Mitte 2015 wurden der Einbau der neuen Fenster und die Herstellung der Fassade inklusive neuem Vollwärmeschutz abgeschlossen.

Im Herbst wurde mit den Innenausbau-Leistungen (Trockenbau, Maler etc.) und den Installationsarbeiten für Elektrotechnik sowie Haustechnik (Heizung, Klima, Lüftung & Sanitär) begonnen und bis zum Jahresende abgeschlossen.

In der Rekordzeit von wenigen Monaten, wurde ein neuer weiterer Serverraum inklusive Batterielade- und USV-Station errichtet, der auch als Speicherrechenzentrum für die Forschungsaktivitäten im Zusammenhang mit den angrenzenden Ausbaustufen des Vienna Scientific Cluster (VSC) dient. Dazu wurden Decken verstärkt, Fenster zugemauert und statische Kompensationsmaßnahmen gesetzt. Die haustechnische Anbindung (insbesondere Kälteleistung) erfolgt über Reserveleistungen des VSC-2.
Mit der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VÖZ) beziehungsweise der gemeinsamen Tochtergesellschaft der TU Smart Minerals GmbH (SMG) wurden letzte Details hinsichtlich des angestrebten Untermietverhältnisses besprochen. Die SMG soll 2 Stockwerke des Südtraktes beziehen. Die vorgezogene Installation einer Klimakammer für die Smart Minerals GmbH wurde in Betrieb genommen.

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Aktivitäten und Projekte 2006 – 2014

Science Center Areal © GeoPic Österreich (http://www.geopic.at)
Science Center Areal © GeoPic Österreich (http://www.geopic.at)

Das Science Center ist ein wesentliches Herzstück des Projektes TU UniverCity und ist eng mit den weiteren Teilprojekten des TU-Infrastrukturprojektes verknüpft. Ziel ist die Installation eines Großlabor-standortes für die Technische Universität Wien. Die Hauptintention von TU UniverCity – die Zusammenführung der Fakultäten und Institute – rückt damit ein bedeutendes Stück näher.

In Phase 1 dieses Projektes werden die Speziallabors des Maschinenbaus und die nächste Generation des Superrechenzentrums Vienna Scientific Cluster (VSC) am Arsenal untergebracht. Es werden über 20.000 m2 bespielt und über € 40 Mio. verbaut.

In der Folge soll das Science Center auch jene Labors aufnehmen, die voraussichtlich für das Projekt „Eurogate“ auf den Aspanggründen, Areal B zu räumen sind, sowie Platz für weitere Groß- und -Sonderlabors aller Fakultäten der TU Wien bieten. Der Raum soll Platz für Kooperationsprojekte, Spin-Offs und Entwicklung geben. Die Bundesimmobiliengesellschaft hat mit der Gründung der neuen Tochtergesellschaft Austrian Real Estate (ARE) die Liegenschaften an diese grundbücherlich übergeben.
Das Arsenal ist eines der wesentlichen Entwicklungsgebiete der Stadt. Um das Gebiet mit Leben zu füllen, müssen im Vorfeld die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Es müssen Grundstücke geteilt, Bebauungsbestimmungen definiert, Straßen abgetreten und Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse hergestellt werden.
 

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Neue Stiege zum Atrium
Neue Stiege zum Atrium
Neue Ostfassade
Neue Ostfassade


Objekt 214

Nutzer_innen

  • TU Smart Minerals
  • VSC/HPC – Rechenzentrum Vienna Scientific Cluster (2. & 3. Ausbaustufe)
  • Institut für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung (E322)
  • Raum für Entwicklungen (teilweise Architektur-Zeichensäle, Institutsflächen)

Das Objekt 214 wird systematisch saniert und an die Bedürfnisse und Vorgaben der TU Wien angepasst. Parallel dazu erfolgen die thermische Sanierung des Objektes und die generelle Modernisierung der haustechnischen Infrastruktur.

Für die Gesamtsanierung des Objektes 214 wurden 2013 das Behördenverfahren eingeleitet und die ersten Ausschreibungen durchgeführt. Die Teilprojekte im Objekt 214 (VSC III, HPC II, BOKU LLC Labor, Fluid Mechancis, Smart Minerals) wurden zusammengeführt.

Die Arbeiten für die Sanierungen und Adaptierungen, die für den Betrieb der Forschungs- und Lehreinrichtungen notwendig wurden, sind im vollen Gange. Mit den Fassade- und Dacharbeiten wurde begonnen. Auch die weiteren Gewerke (Haus-technik, Trockenbau und Innenraum) wurden vergeben.
Weiters wurde die Installation einer Klimakammer für die Smart Minerals GmbH forciert und vorgezogen, damit die baulichen Rahmenbedingungen noch vor Jahresende hergestellt werden konnten. Parallel dazu erfolgten intensive Gespräche mit der Smart Minerals GmbH über die geplante Zusammenarbeit und der damit verbunden Unterbringung im Objekt 214.

Die bestehenden haustechnischen Anlagen werden erneuert und erweitert, um dem Stand der Technik und den Anforderungen der neuen Nutzer_innen zu entsprechen.

Bei den baulichen Maßnahmen werden die begonnenen Sanierungen und Funktionsanpassungen (Schaffung neuer Raumtrennungen und –strukturen) fortgesetzt, inklusive der Schaffung eines behindertengerechten Zugangs zum Atrium.
 

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VSC – Vienna Scientific Cluster

Der Vienna Scientific Cluster (VSC) ist ein gemeinsam genutzter Verbund von Höchstleistungsrechnerressourcen, der ursprünglich den Bedarf der Universität Wien, der Technischen Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien decken sollte.

Nach der erfolgreichen Installation des VSC-1 Ende 2009 war bereits nach kurzer Zeit klar, dass aufgrund der extrem hohen Auslastung die Planung eines weiteren Systems dringend erforderlich war. Die Entscheidung fiel zugunsten eines neuen -Clustersystems aus, welches im Arsenal aufgebaut wurde.

Dazu wurde das Objekt 214 entsprechend adaptiert und laufend ausgebaut. Nicht nur die Rechnerleistung ist imposant, auch an die bau- und haustechnische Infrastruktur werden enorme Ansprüche -gestellt. Eine Stromleistung für Cluster und Klima von ca. 1,8 MW (1,2 TU und 0,6 MW seitens der Uni Wien) und eine Kälteleistung von ca. 800 kW in der ersten Ausbaustufe – natürlich mit entsprechender Ausfallsicherheit – müssen zur Verfügung gestellt werden. Der Strombedarf von ca. 6,5 Mio. kWh entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von ca. 1.500 österreichischen Haushalten, nur auf 125 m2 komprimiert.

Neben der Rechenleistung war das Thema „Green IT“ bei der Wahl des Gerätes ausschlaggebend. Durch energiesparende Prozessoren und ein effizientes Kühlsystem (ca. 18°C – andere Supercomputer benötigen 6°C kaltes Kühlwasser) am Standort der TU Wien im Science Center ist die Energieeffizienz des VSC-2 etwa doppelt so hoch wie jene des Vorgängermodells. Weiters wurden die Arbeiten für das Rechenzentrum der Universität Wien (HPC) abgeschlossen.
 

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Ein Blick in den Rechnerraum des Vienna Scientific Clusters 3 © TU Wien | Matthias Heisler
Ein Blick in den Rechnerraum des Vienna Scientific Clusters 3 © TU Wien | Matthias Heisler


VSC 3+ – 3. Ausbaustufe

Der Bau für die nächste Ausbaustufe des Großrechners VSC 3+ (dritte Ausbaustufe) wurde im Beisein des damaligen Wissenschaftsministers Karlheinz Töchterle und den Projektpartnern im Juni 2013 gestartet.

Anfang Sommer 2013 begannen die Bauarbeiten für die neuen Rechnerräume. In den vorhandenen Räumen im Objekt 214 wurde eine Zwischendecke abgebrochen und zwei neue Decken eingebaut. Dadurch wird eine Effizienzsteigerung bei der Raumausnutzung ermöglicht. Die neu geschaffenen Geschoße sind plan an den Bestand angebunden, sodass ein barrierefreier Zugang gewährleistet ist. Dies ist auch für die Anlieferung der Hardware von großem Vorteil.

Das Vergabeverfahren für die Rückkühler wurde noch im Jahr 2013 gestartet, wobei auf die Energieeffizienz – wegen der großen Leistung – besonderer Wert gelegt wurde. Dies war ob der großen Rechnerleistung (800kW) eine besondere Herausforderung.

Am 4. Juli 2014 wurde der VSC3 in Anwesenheit des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Reinhold Mitterlehner feierlich eröffnet: „Österreichs Wissenschaft hat einen neuen Supercomputer. Aus über 32.000 einzelnen Prozessorkernen besteht der VSC3-Cluster, der nun im Science Center der TU Wien in Betrieb genommen wird. Insgesamt sind acht österreichische Universitäten an dem Projekt beteiligt. Wissenschaftliche Berechnungen aus vielen unterschiedlichen Forschungsgebieten, von Meteorologie bis zur Teilchenphysik, werden durch den neuen VSC3 möglich.“

Auf der Top-500-Liste der leistungsfähigsten Supercomputer konnte sich der VSC3 auf Platz 85 positionieren. Auch die mit dem Rechner und der begleitenden Infrastruktur angestrebte Energieeffizienz fand öffentliche Aufmerksamkeit und führte auf der Liste der energieeffizientesten Großrechner der Welt („Green-500-Ranking“) zu Platz 86.

Was den VSC3 zum ökologischen Vorzeigeprojekt macht, ist sein Kühlsystem. Die gesamte Hardwaredes Clusters ist in Tanks installiert, die mit einem speziellen Weißöl gefüllt sind. Das Öl (insgesamt mehr als 30.000 l) hat besonders gute Wärmetransporteigenschaften, dadurch kann die an den Prozessoren anfallende Wärme sehr effizient abgeleitet werden.

Über „Free Cooling“ Einheiten am Dach kann ohne den Einsatz von energieintensiven Kompressoren das Öl rückgekühlt werden. Außerdem ermöglicht die hohe Temperatur des Kühlmittels eine energetische Nachnutzung, zum Beispiel für die Beheizung des Gebäudes. Damit kann auf Lüfter verzichtet werden, die in luftgekühlten Systemen 10% und mehr des gesamten Energieverbrauches verursachen.

Im Herbst 2014 wurde noch die haustechnische Infrastruktur komplettiert und der eigentlichen Rechnerbetrieb aufgenommen.

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Neue Stahlkonstruktion für das Dach
Neue Stahlkonstruktion für das Dach
Objekt 221 – im Vordergrund die neue Thermoölanalage
Objekt 221 – im Vordergrund die neue Thermoölanalage
Eingang Garderobe
Eingang Garderobe
Generatorhalle
Generatorhalle


Objekt 221 (ehemals Siemenshalle)

Das Objekt 221 wurde in den Jahren 1916 bis 1918 als Anlage für elektrische Hochspannungsversuche errichtet. Neben den Hallenbereichen ist ein Hörsaal mit 165 Sitzplätzen situiert, der über einen eigenen repräsentativen Zugangsbereich verfügt. Im Science Center wird es seitens der TU Wien zukünftig als Großraumlabor genutzt.

2012 wurden nach einer entsprechenden Planungsphase die Behördenverhandlungen zur Sanierung und Adaptierung abgeschlossen. Insbesondere die Schnittstelle zur neuen Franz-Grill-Straße war der Hauptpunkt der Behördengespräche. Mit den weiteren zuständigen Magistraten wurden die entsprechenden Vorverhandlungen geführt.

Nutzer_innen Objekt 221

  • Institut für Energietechnik und Thermodynamik (E302)
  • Institut für Fertigungs- und Hochleistungslasertechnik (E311)

Noch im November 2013 war Baubeginn und bis zum Jahresende konnte ein Großteil der alten technischen Anlagen und Böden abgebrochen werden.

Nach den Abbrucharbeiten wurde mit der Erneuerung der Bodenplatte und den baulichen Maßnahmen zur Sanierung und Adaptierung (Funktionsanpassungen) des Bestandes begonnen. Parallel dazu erfolgt die thermische Sanierung des Objektes:komplette Erneuerung der Gebäudehülle, inkl. Fenstertausch.

Eine intensive Diskussionsphase mit dem Bauherrn erforderte die weitere Vorgangsweise bei der notwendigen Sanierung des Daches: Die mangelhafte Dachkonstruktion musste ausgewechselt und eine neue Stahlkonstruktion (räumliches Fachwerk bzw. Stahlwabenträger) errichtet werden.
Auf Basis der vorliegenden Planungen erfolgten entsprechende Vorgespräche mit der Behörde für die erforderliche Planauswechslung.

Die Adaptierungsarbeiten am Objekt 221 als Großraumversuchshalle mit Labor- und Bürobereichen für Institute der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften wurden fortgesetzt. Parallel dazu liefen die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für die Besiedelung und spätere Nutzung.

Erweitert wurde das Projekt um eine Thermo-Öl-Anlage für das Institut für Energietechnik und Thermodynamik zur Untersuchung des Wärmespeichervermögens unterschiedlicher Materialien und Medien (Sand, Salz, usw.).
 

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Tragkonstruktion
Tragkonstruktion
Objekt 227 – im Hintergrund Objekt 221
Objekt 227 – im Hintergrund Objekt 221
Objekt 227
Objekt 227


Objekt 227

Das Objekt 227 – ehem. Luftschiff-Halle – wurde 1916 bewilligt und errichtet. Die historische Stahlbetonkonstruktion besteht aus fassadenseitigen Stützen und lediglich zwei inneren Stützen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte der Einbau einer Stahlbetonkonstruktion mit Galerie, zwei Stiegenanlagen mit Lastenliften und einer weiteren Massivdecke, welche auf einem eigenen Stützenraster aufliegt.
Aufbauend auf der von der TU Wien erarbeiteten Standortentwicklung wird das Objekt 227 zum neuen Entwicklungs- und Prüfzentrum für das Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik ausgebaut und ersetzt die alten Prüfhallen auf dem Areal Getreidemarkt.

Die Planung sieht die Errichtung von 15 Motor- und 6 Komponentenprüfständen sowie eines Kälteemissionsrollenprüfstandes vor. Bedingt durch die erhaltenswerte, historische Hallenkonstruktion werden die Prüfstände in einer Modul-Bauweise in 2 Ebenen in das Gebäude eingebaut. Die übergeordnete Haus- und Anlagentechnik wird konventionell im Gebäude errichtet. Ergänzt wird die Prüfhalle durch Büro- und Kommunikationsflächen.

Bedingt durch Einsprüche beim Bundesverwaltungsgericht (Vergabeamt) gegen eine Zuschlagsentscheidung verzögerte sich der Baubeginn. Erst im 4. Quartal 2014 konnte endlich mit den Abbrucharbeiten begonnen werden.
 

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RELLA-Halle Straßenbaulabor


Durch die gemeinsame Anstrengung des Forschungsbereiches für Straßenwesen, des Dekanats für Bauingenieurwesen und der Abteilung Gebäude und Technik der TU Wien gelang es, neue Flächen für das Straßenbaulabor in der RELLA-Halle auf den Aspang-Gründen/Wien Landstraße zu finden.

Diese wurden adaptiert und seit dem Sommer 2012 laufen alle Aktivitäten des Labors im Bereich der Forschung und Lehre in den neuen Räumlichkeiten.
 

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Arsenal 2 – Absiedlung Aspang Gründe

Seitens der Stadt Wien stieg der Druck auf die BIG/ARE (und indirekt auch auf die TU Wien) hinsichtlich der Räumung der Aspang Gründe. Die dort situierten Bereiche der TU Wien sollten mittelfristig in das Arsenal übersiedeln. Avisiert wurden die Objekte 219 und 222, also in direkter Nachbarschaft zu den bisherigen Objekten 227, 221 und 214.

Seitens der TU Wien wurde deshalb ein Absiedlungskonzept ausgearbeitet und mit der BIG akkordiert. Zum Jahreswechsel 2013/14 wurde eine entsprechende Rahmenvereinbarung für eine Übersiedlung ins Arsenal von beiden Seiten unterzeichnet.

Parallel dazu erfolgte die Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Unterbringung der Demonstrationsfabrik Industrie 4.0, die mit Unterstützung durch das BMVIT im Arsenal umgesetzt wird.
 

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Stadtentwicklungsgebiet Arsenal

Der in unmittelbarer Nähe gebaute Hauptbahnhof Wien ist der Impuls für weiterführende Entwicklungsplanungen im Arsenal seitens der Stadt Wien. Ziel ist die Forcierung eines weiteren städtischen Forschungsstandortes in Wien.

Dies führt zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs, zur Schaffung von Versorgungseinrichtungen und Aufwertung des benachbarten Wohnviertels.

Erste konkrete Maßnahme ist der Ausbau der Franz- Grill-Straße, der sich in der Vorbereitungsphase befindet.
 

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